WindGear by Joern Heinrich, mechanical selfsteering for sail yachts
Gehäusesektion

Der Ausschnitt der Teile aus der 20 mm-Sperrholzplatte sollte aussen an den Linien erfolgen, damit man die Kanten winkelgerecht nachbearbeiten kann. Insgesammt ist hier keine Millimeterarbeit erforderlich, ausser an wenigen Bauteilen, die auf 90° zueinander ausgerichtet sein sollten:

Servolager-Halterungen und Servoruderträger.

Aber auch für diese Teile gilt, dass gewisse Toleranzen die Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigen.

Bauschritte:

  • Auf Sperrholzplatte Teileumrisse aufzeichnen
  • Mit Pendelhub-Stichsäge und minimalem Pendelhub aussägen
  • Kritische Kanten mit der Gehrungssäge nacharbeiten (wo exakte 90°-Winkel erforderlich)
  • Provisorischer Zusammenbau mit dünnen Holzschrauben
  • Ausrichtung
  • Endmontage mit Edelstahlbolzen

Oberflächenbearbeitung

  • Kanten glätten (Hobel, Raspel, Feile)
  • Holzschutzmittel(nach dem Bohren der Schraubenlöcher)
  • See- und Wetterbeständige Ölfarbe oder 2K PU-Lack weiß

Nachbearbeitung der Kanten, die auf 90° winkelgerecht zueinander sein sollten mit einer guten Gehrungssäge.

Ausrichtung der Bauelemente des Servoruderträgers

    Ausrichtung des Servolagers mit eingestecktem Drehschaft

      Und definitiv für die Dauerhaftigkeit der Anlage absolut entscheidend:
      Mit wasserfestem Holzleim ans Querholz kraftschlüssig verleimte Streben.
      Die leiten die Steuerkraft des Servoruders ohne Verwindung des Gehäuses flächig über die Grundplatte in die Befestigungspunkte am Spiegel ein. Zur Beachtung:

      1. Keine Epoxidbeschichtung auf die Gehäuseteile, sondern nur auf den Unterwasserbereich des Servoruders.

      2. Unbedingt die gezeigten Streben von den Enden des Querholzes auf die Grundplatte einbauen.

      3. Alle Holzteile vor der Lackierung / dem Zusammenbau separat mit einem Holzschutzmittel gründlich imprägnieren, besonders die Schraubenlöcher, denn sonst zerfällt die Anlage bei Dauernutzung in 3 Jahren zu Staub